Der „Garten“

Wir haben ja schon länger nichts mehr geschrieben, es gibt auch was das Haus angeht wenig neues, aber hier doch mal wieder ein kleines Update. Endlich(!) war die letzten Tage die Firma da die unseren Garten von Sand und Geröll befreit hat und den Mutterboden verteilt hat.

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Und ja, wir haben inzwischen auch eine Terrasse :)

Ansonsten sind wir immer noch sehr zufrieden mit unserem Häuschen, nur die Heizung macht in letzter Zeit hin und wieder ein wenig Ärger. Brummen, Kondenswasser am „Schalldämpfer“ und hin und wieder ein Temperaturbegrenzeralarm (schönes Wort), welcher dann ein Rebooten der Heizung nach sich zieht. Aber auch hier muss man sagen das Viebrock immer schnell reagiert, und deren 24h Stunden Notfalldienst auch tatsächlich erreichbar ist.

Soweit!

Geschichte wird gemacht…

Wir müssen ja beide momentan arbeiten und können daher nicht wirklich jeden Tag auf der Baustelle vorbei gucken. Wir haben aber das Glück das unsere Eltern halbwegs in der Nähe wohnen und uns mit Fotos versorgen. Daher heute ein paar Impressionen darüber was die letzten Tage so passiert ist:

13.12.2013

16.12.2013

18.12.2013

Man sieht, es geht voran. Inzwischen hatten wir auch einen Termin mit unserem Schmutzwasser-Tiefbauer am Grundstück, das geht auch alles seinen Gang. Wir haben ja auf unserem Grundstück bereits einen Übergabeschacht, jetzt hoffen wir nur noch ein wenig das der auch noch in Ordnung ist. Das passiert aber erst später, wenn das Haus weitesgehend fertig ist und das Gerüst abgebaut ist.

Baum fällt!

Wir waren die letzten beiden Wochenenden auf unserem Grundstück und haben schon mal ein wenig angefangen diverses Gebüsch und Gestrüpp zu entfernen. Muskelkater vom Feinsten inklusive. Da bekommt man doch fast ein wenig Bedenken warum genau man jetzt eigentlich so einen großen Garten haben wollte. Auf der anderen Seite macht es trotz alledem Spaß. Hier noch ein paar Schnappschüsse, mit dem Handy aufgenommen, daher nicht so die bombastische Qualität.

Schmutzwasser Anschlüsse

Heute haben wir die Anschlüsse für Schmutz- und Regenwasser in Auftrag gegeben. Das ist eine der wenigen Geschichten die Viebrockhaus nicht für uns übernehmen. Es werden von Viebrockhaus zwar Firmen beauftragt aufgrund der vorhandenen Unterlagen Angebote zu erstellen, die endgültige Entscheidung liegt dann aber immer beim Bauherren.

Am Anfang waren wir dann auch „ein wenig“ schockiert, da die Angebote doch deutlich über dem lagen was ursprünglich geplant war, was eigentlich sehr untypisch ist. Für die anderen Kosten waren die Schätzungen von Viebrock eigentlich immer sehr gut. Das lag aber hauptsächlich daran, das wir uns am Anfang nicht ganz sicher waren was den nun aus den Angeboten wo in welchem Punkt in unserer Planung enthalten war.

Im Endeffekt sind wir jetzt ungefähr bei dem geplanten Betrag angekommen, inklusive der Regenwasserzisterne, welche wir für unseren nicht ganz kleinen Garten haben wollten. Die wird jetzt gleich vom Tiefbauer welcher die Kanäle ausbuddelt mit eingegraben und angeschlossen.

Es geht also voran. In bummelig 4 Wochen soll es dann auch schon los gehen!

Verwirrung

Heute hatte ich zum ersten Mal das Gefühl das der Informationsfluss zwischen den „beteiligten Parteien“ nicht ganz optimal läuft. Wir hatten diesen Montag Bemusterung (Details und Fotos dazu folgen) wo uns und der Dame von Viebrock aufgefallen war, das unser Haus quasi um 180° gedreht auf dem Grundstück eingeplant war. Auf der großen Zeichnung die wir dort zum ersten Mal gesehen haben, waren also z.B. schön die bodentiefen Fenster und die Terrasse nach Norden geplant. Sehr sinnvoll.

Naja, das lässt sich alles schnell ändern und wird jetzt korrekt gedreht. Heute haben wir von unserer Architektin dann den Lageplan für den Bauantrag bekommen. Und siehe da, auch dort  war das Haus erstens falsch rum, zweitens das zukünftige Carport auf der falschen Seite und drittens die Abstände zur Grundstücksgrenze genau anders herum geplant als eigentlich gedacht.

Das wird jetzt alles angepasst, die Abstände werden wir wohl aber so lassen müssen, das gibt das Baufenster nicht anders her. Wo ich mir auch denke das man auch das durchaus hätte früher wissen können, der B-Plan ist ja nicht erst seit kurzem bekannt.

Wirklich schlimm ist das jetzt alles nicht, man hat aber doch ein wenig das Gefühl das man das alles hätte eleganter lösen können.

UPDATE: Es gibt wohl doch noch Spielraum was die Abstände angeht. Auf einem älteren/anderen B-Plan ist das so eingezeichnet das wir das Haus wohl doch wie geplant stellen können. Da soll noch einer durchsteigen…

UPDATE 2: Schon am Freitag wurde jetzt alles zu unserer Zufriedenheit gelöst. Das Haus ist jetzt so geplant wie wir uns das ursprünglich gedacht hatten. Das ging jetzt wirklich schnell und unkompliziert.

Grillfest & Vermessung

Letzte Woche wurde dann endlich das Grundstück vermessen, schöne neue Grenzsteine haben wir auch bekommen. Das war dann auch einer der Anlässe gestern mit Freunden und Familie die erste Feier auf dem neuen Grund und Boden abzuhalten. Glück mit dem Wetter hatten wir auf jeden Fall, und auch sonst war es eine gelungene Sache. Kann man gerne wiederholen, dann aber steht auch hoffentlich unser Haus, im nächsten Sommer.

Hier noch ein paar Impressionen.

1 Vor dem Fest

Bodengutachten

Gestern hatten wir unseren Termin für das Bodengutachten. Wir haben extra beide einen halben Tag frei genommen, am Anfang ist ja auch noch alles immer spannend was mit dem Haus und dem Grundstück zu tun hat. Auf dem Weg dahin habe ich Sab noch erzählt, das es eigentlich in allen Bautagebüchern die man so liest so abläuft:

„Wir waren pünktlich zum Termin am Grundstück, da waren die Jungs aber schon durch mit allem.“

Genau so war es dann auch bei uns. Alle Proben waren genommen und das ganze Gerät war schon wieder eingepackt. Schade eigentlich, ich hätte die „Dampframme“ gerne in Aktion gesehen.

Die Ergebnisse wiederum waren, was das eigentlich Gutachten angeht, aber sehr erfreulich. Wir haben mehr oder weniger 8 Meter tief nur Sand, das Grundwasser kommt auch erst ab so 5,5 Metern. Sehr erfreulich. Genug Platz für den Kelleraushub haben wir auch, muss also auch nichts abgefahren werden. Was das angeht sollten wir also absolut im kalkulierten Rahmen bleiben.

Was uns allerdings jetzt ein wenig Sorgen bereiten könnte, sind die Bäume auf dem Grundstück. Wir haben ja quasi direkt vor dem Haus 2 alte Bäume, und noch so manches anderes Gestrüpp. Der eine Baum steht im Baufenster und kommt sowieso weg, der andere muss aber eigentlich stehen bleiben. Soll er unserer Meinung nach auch, ist ja auch ein schöner alter Baum. Nur steht der so direkt vor dem Haus, das es dadurch nicht möglich ist von der Seite mit einem Baukran an das Grundstück zu kommen… Das hatten wir irgendwie gar nicht auf dem Zettel.

Ein paar Möglichkeiten haben wir jetzt:

  1. Wir nutzen das Nachbargrundstück als Baustraße. Das ist, soweit wir wissen, noch nicht verkauft. Wenn dort erst nach uns angefangen wird zu bauen, dann sollte das machbar sein.
  2. Wir fahren von hinten mit dem Kran an das Grundstück. Dort ist momentan zwar eine Hecke, generell sollte das aber machbar sein.
  3. Der Baum kommt doch weg. Das müssten wir beantragen. Ob wir damit durchkommen, keine Ahnung.
  4. Der Keller wird wie früher „per Hand“ gebaut. Das wären aber so 40000€ Mehrkosten, also keine wirkliche Option.

Es wir sich schon eine Lösung finden. Es bleibt also spannend.

Update: Nach einem Telefonat mit dem Eigentümer der anderen Grundstücke sieht es jetzt wohl so aus das wir Option 1 nutzen können. Das wird auch noch vertraglich so geregelt. :)

Es geht weiter mit dem Haus – Grundrisse

Nachdem wir nun eine ganze Zeit warten mussten geht es weiter. Wir haben am 24.8. ein Seminar zur Bemusterung und am 9.9. dann den ganzen Tag Bemusterung und 2. Servicetermin. Was heißt das? Wir sollen uns am 24.8. alleine auf die Bemusterung vorbereiten und alle bilateralen Streitigkeiten schonmal austragen, damit die arme Innenarchitektin sich das im September nicht alles anhören muss.  :-) Wir sind sehr gespannt. Außerdem wird nächste Woche endlich unser Grundstück eingemessen und am 30.7. kommen die Menschen mit dem großen Bohrer und nehmen die Proben für das Bodengutachten.