Verwirrung

Heute hatte ich zum ersten Mal das Gefühl das der Informationsfluss zwischen den „beteiligten Parteien“ nicht ganz optimal läuft. Wir hatten diesen Montag Bemusterung (Details und Fotos dazu folgen) wo uns und der Dame von Viebrock aufgefallen war, das unser Haus quasi um 180° gedreht auf dem Grundstück eingeplant war. Auf der großen Zeichnung die wir dort zum ersten Mal gesehen haben, waren also z.B. schön die bodentiefen Fenster und die Terrasse nach Norden geplant. Sehr sinnvoll.

Naja, das lässt sich alles schnell ändern und wird jetzt korrekt gedreht. Heute haben wir von unserer Architektin dann den Lageplan für den Bauantrag bekommen. Und siehe da, auch dort  war das Haus erstens falsch rum, zweitens das zukünftige Carport auf der falschen Seite und drittens die Abstände zur Grundstücksgrenze genau anders herum geplant als eigentlich gedacht.

Das wird jetzt alles angepasst, die Abstände werden wir wohl aber so lassen müssen, das gibt das Baufenster nicht anders her. Wo ich mir auch denke das man auch das durchaus hätte früher wissen können, der B-Plan ist ja nicht erst seit kurzem bekannt.

Wirklich schlimm ist das jetzt alles nicht, man hat aber doch ein wenig das Gefühl das man das alles hätte eleganter lösen können.

UPDATE: Es gibt wohl doch noch Spielraum was die Abstände angeht. Auf einem älteren/anderen B-Plan ist das so eingezeichnet das wir das Haus wohl doch wie geplant stellen können. Da soll noch einer durchsteigen…

UPDATE 2: Schon am Freitag wurde jetzt alles zu unserer Zufriedenheit gelöst. Das Haus ist jetzt so geplant wie wir uns das ursprünglich gedacht hatten. Das ging jetzt wirklich schnell und unkompliziert.

Bemusterungsseminar

Diesen Samstag hatten wir jetzt unser ominöses „Bemusterungsseminar“ bei Viebrock in Bad Fallingbostel. Wir konnten uns eigentlich nicht wirklich etwas darunter vorstellen, haben uns aber doch gedacht das man das ja ruhig mal mitnehmen könnte.

Das lief dann so ab, das uns eine Dame von Viebrock diverse Dinge zur Bemusterung erzählt hat. Wie das abläuft, was man beachten muss, was geht und was nicht geht. Anschließend gab es noch eine kurze Führung durch die Bemusterungshalle, dazu ein paar Erläuterungen.

Richtig etwas neues haben wir dabei nicht gelernt. Falls jemand allerdings eine noch weitere Anreise als wir hat, ich würde mir das überlegen wenn ich das nochmal entscheiden sollte.

Gelohnt hat sich der Tag dann aber doch. Sabs Eltern waren auch im Park, mit denen haben wir uns dann ein wenig um und durch die Häuser geschlagen. Die beiden haben auch gleich für sich ein neues Haus „geplant“. War echt lustig mit anzusehen.

Wir haben uns im Anschluss dann noch so 2 Stündchen in der Bemusterungshalle rumgetrieben und schon einmal für unseren echten Bemusterungstermin Anfang September einiges an Notizen gemacht. Wir waren uns mehr oder weniger bei den meisten Dingen einig. Ein wenig diskutieren müssen wir beim Klinker, und vielleicht muss ich Sab noch davon abhalten ein paar der Dinge aus der „Exklusiv“ Abteilung auszusuchen. Nichts dramatisches also.

Fotos kommen dann nach dem „echten“ Termin.

Grillfest & Vermessung

Letzte Woche wurde dann endlich das Grundstück vermessen, schöne neue Grenzsteine haben wir auch bekommen. Das war dann auch einer der Anlässe gestern mit Freunden und Familie die erste Feier auf dem neuen Grund und Boden abzuhalten. Glück mit dem Wetter hatten wir auf jeden Fall, und auch sonst war es eine gelungene Sache. Kann man gerne wiederholen, dann aber steht auch hoffentlich unser Haus, im nächsten Sommer.

Hier noch ein paar Impressionen.

1 Vor dem Fest

Bodengutachten

Gestern hatten wir unseren Termin für das Bodengutachten. Wir haben extra beide einen halben Tag frei genommen, am Anfang ist ja auch noch alles immer spannend was mit dem Haus und dem Grundstück zu tun hat. Auf dem Weg dahin habe ich Sab noch erzählt, das es eigentlich in allen Bautagebüchern die man so liest so abläuft:

„Wir waren pünktlich zum Termin am Grundstück, da waren die Jungs aber schon durch mit allem.“

Genau so war es dann auch bei uns. Alle Proben waren genommen und das ganze Gerät war schon wieder eingepackt. Schade eigentlich, ich hätte die „Dampframme“ gerne in Aktion gesehen.

Die Ergebnisse wiederum waren, was das eigentlich Gutachten angeht, aber sehr erfreulich. Wir haben mehr oder weniger 8 Meter tief nur Sand, das Grundwasser kommt auch erst ab so 5,5 Metern. Sehr erfreulich. Genug Platz für den Kelleraushub haben wir auch, muss also auch nichts abgefahren werden. Was das angeht sollten wir also absolut im kalkulierten Rahmen bleiben.

Was uns allerdings jetzt ein wenig Sorgen bereiten könnte, sind die Bäume auf dem Grundstück. Wir haben ja quasi direkt vor dem Haus 2 alte Bäume, und noch so manches anderes Gestrüpp. Der eine Baum steht im Baufenster und kommt sowieso weg, der andere muss aber eigentlich stehen bleiben. Soll er unserer Meinung nach auch, ist ja auch ein schöner alter Baum. Nur steht der so direkt vor dem Haus, das es dadurch nicht möglich ist von der Seite mit einem Baukran an das Grundstück zu kommen… Das hatten wir irgendwie gar nicht auf dem Zettel.

Ein paar Möglichkeiten haben wir jetzt:

  1. Wir nutzen das Nachbargrundstück als Baustraße. Das ist, soweit wir wissen, noch nicht verkauft. Wenn dort erst nach uns angefangen wird zu bauen, dann sollte das machbar sein.
  2. Wir fahren von hinten mit dem Kran an das Grundstück. Dort ist momentan zwar eine Hecke, generell sollte das aber machbar sein.
  3. Der Baum kommt doch weg. Das müssten wir beantragen. Ob wir damit durchkommen, keine Ahnung.
  4. Der Keller wird wie früher „per Hand“ gebaut. Das wären aber so 40000€ Mehrkosten, also keine wirkliche Option.

Es wir sich schon eine Lösung finden. Es bleibt also spannend.

Update: Nach einem Telefonat mit dem Eigentümer der anderen Grundstücke sieht es jetzt wohl so aus das wir Option 1 nutzen können. Das wird auch noch vertraglich so geregelt. :)

Warten

Momentan heißt es eigentlich nur: Warten, Warten, Warten.

Warten auf die Vermessung zum Beispiel. Generell wird uns generell grade klar, dass das erste halbe Jahr eigentlich komplett nur aus Warten besteht.

Naja, immerhin haben wir jetzt schon den Termin für die Bemusterung bekommen, Anfang September, ein wenig geht es also doch voran.

Notartermin & Zweiter Teil der Finanzierungsunterlagen

Heute war es dann tatsächlich soweit, wir hatten unseren Notartermin für das Grundstück. Im Nachhinein muss ich sagen das ich mir die ganze Geschichte viel aufregender vorgestellt hatte. Aber unser Notar Herr Herbst hat die ganze Geschichte sehr routiniert über die Bühne gebracht. Auch die auftretenden Fragen wurden immer gut erklärt.

Nach zwei Stunden waren wir dann durch und dürfen uns quasi jetzt zu den Gross-Grund Besitzern zählen. Fast jedenfalls. :)

Pünktlich dazu sind heute auch noch die Unterlagen für den zweiten Teil der Finanzierung gekommen. Die steht jetzt auch komplett, es kann also tatsächlich losgehen!

Erster Teil der Finanzierung

Gestern haben wir der erste Zusage für den KfW Teil unserer Finanzierung erhalten, die Unterlagen dürften wir diese Woche noch bekommen. Jetzt warten wir nur noch auf die finale Zusage der „normalen“ Bank, der sollte laut unseres Finanzberaters aber auch nichts im Wege stehen. Es geht voran!

Wir haben unsere gesamte Finanzierung bei der Interhyp in Hamburg planen lassen, das können wir wirklich jedem ans Herz legen.

Unser Grundstück aus der Luft

Hier mal ein Satellitenbild unseres zukünftigen Grundstücks. Der ganze Bereich war früher ein Bauernhof, welcher jetzt in 3 Teilstücke aufgeteilt wird. Wir kriegen das mittlere.

grundstueck_gmaps

Google Maps Link

Das Grundstück ist ziemlich genau 1000 m² groß, 16m x 62,5m. Einen kleinen Teil am Ende werden wir früher oder später wieder an den jetzigen Besitzer verkaufen, wenn der freie Bereich irgendwann einmal doch Bauland wird.

Die alten Gebäude auf dem Satellitenbild sind schon weg, auf dem linken Grundstück steht auch schon ein neues Haus. Momentan stehen da auch noch ein paar Bäume drauf, die werden aber  bis auf ein paar Ausnahmen auch noch entfernt.