Bodengutachten

Gestern hatten wir unseren Termin für das Bodengutachten. Wir haben extra beide einen halben Tag frei genommen, am Anfang ist ja auch noch alles immer spannend was mit dem Haus und dem Grundstück zu tun hat. Auf dem Weg dahin habe ich Sab noch erzählt, das es eigentlich in allen Bautagebüchern die man so liest so abläuft:

„Wir waren pünktlich zum Termin am Grundstück, da waren die Jungs aber schon durch mit allem.“

Genau so war es dann auch bei uns. Alle Proben waren genommen und das ganze Gerät war schon wieder eingepackt. Schade eigentlich, ich hätte die „Dampframme“ gerne in Aktion gesehen.

Die Ergebnisse wiederum waren, was das eigentlich Gutachten angeht, aber sehr erfreulich. Wir haben mehr oder weniger 8 Meter tief nur Sand, das Grundwasser kommt auch erst ab so 5,5 Metern. Sehr erfreulich. Genug Platz für den Kelleraushub haben wir auch, muss also auch nichts abgefahren werden. Was das angeht sollten wir also absolut im kalkulierten Rahmen bleiben.

Was uns allerdings jetzt ein wenig Sorgen bereiten könnte, sind die Bäume auf dem Grundstück. Wir haben ja quasi direkt vor dem Haus 2 alte Bäume, und noch so manches anderes Gestrüpp. Der eine Baum steht im Baufenster und kommt sowieso weg, der andere muss aber eigentlich stehen bleiben. Soll er unserer Meinung nach auch, ist ja auch ein schöner alter Baum. Nur steht der so direkt vor dem Haus, das es dadurch nicht möglich ist von der Seite mit einem Baukran an das Grundstück zu kommen… Das hatten wir irgendwie gar nicht auf dem Zettel.

Ein paar Möglichkeiten haben wir jetzt:

  1. Wir nutzen das Nachbargrundstück als Baustraße. Das ist, soweit wir wissen, noch nicht verkauft. Wenn dort erst nach uns angefangen wird zu bauen, dann sollte das machbar sein.
  2. Wir fahren von hinten mit dem Kran an das Grundstück. Dort ist momentan zwar eine Hecke, generell sollte das aber machbar sein.
  3. Der Baum kommt doch weg. Das müssten wir beantragen. Ob wir damit durchkommen, keine Ahnung.
  4. Der Keller wird wie früher „per Hand“ gebaut. Das wären aber so 40000€ Mehrkosten, also keine wirkliche Option.

Es wir sich schon eine Lösung finden. Es bleibt also spannend.

Update: Nach einem Telefonat mit dem Eigentümer der anderen Grundstücke sieht es jetzt wohl so aus das wir Option 1 nutzen können. Das wird auch noch vertraglich so geregelt. :)

Es geht weiter mit dem Haus – Grundrisse

Nachdem wir nun eine ganze Zeit warten mussten geht es weiter. Wir haben am 24.8. ein Seminar zur Bemusterung und am 9.9. dann den ganzen Tag Bemusterung und 2. Servicetermin. Was heißt das? Wir sollen uns am 24.8. alleine auf die Bemusterung vorbereiten und alle bilateralen Streitigkeiten schonmal austragen, damit die arme Innenarchitektin sich das im September nicht alles anhören muss.  :-) Wir sind sehr gespannt. Außerdem wird nächste Woche endlich unser Grundstück eingemessen und am 30.7. kommen die Menschen mit dem großen Bohrer und nehmen die Proben für das Bodengutachten.

Küchenkauf

Wir haben zwar noch nicht angefangen zu bauen und auch das Grundstück ist noch nicht vermessen, aber wir haben schon eine Küche gekauft. In vielen Blogs liest man, dass der Küchenkauf eine schwierige Sache ist und man früh damit anfangen sollte, weil es so lange dauert. Das können wir nicht bestätigen. Unser Küchenkauf hat 2,5 h gedauert. Wir hatten allerdings einen großen Vorteil – wir wussten was wir wollten. Wir hatten bei Freunden eine Küche gesehen, die uns sehr gut gefallen hat und sind dann zum gleichen Küchenstudio gefahren und haben das Design auf unseren Grundriss anpassen lassen. Gekauft haben wir das gute Stück bei Förde Küchen in Ahrensburg. Wir hatten uns mit 7000€ für die Küche ein eher kleines Budget gesetzt, sind damit aber sehr gut hingekommen. Bezüglich der Verhandlungsstrategie waren wir uns nicht ganz einig: Sagen wir von Anfang an was wir ausgeben wollen oder gestalten wir erstmal und rücken dann damit raus. Wir haben uns für den ersten Weg entschieden und direkt gesagt was wir ausgeben können. Und wir haben nicht das Gefühl irgendwelche Abstriche gemacht zu haben.

Was haben wir also für unser Geld bekommen: einen großen Backofen (wichtig da muss die Weihnachtspute reinpassen), Induktionskochfeld mit Flexfeld, LED Beleuchtung unter den Hängeschränken, im unteren Schrankbereich nur Auszüge keine Türen, Eckschrank mit Schwenkauszug, Keramikspüle von Villeroy und Bock & nur Markengeräte. Das Induktionskochfeld mit Flexfeld ist mein persönliches Highlight. Die komplette linke Seite ist als Kochfeld nutzbar, das heißt ich kann dort ein spezielles Grillrost auflegen und ähnlich wie bei Gaskochfeldern mein Steak grillen. Das Innenleben der Auszüge gestalten wir erst kurz vor dem Einbau, da können wir dann noch entscheiden, ob wir Holz oder Kunststoffbesteckeinsatz, mit oder ohne Gewürzdosenlöchern etc. haben möchten.

Was man sicherlich preislich bedenken muss, ist dass wir durch unseren Keller in der Küche nicht so viel Stauraum brauchen, das ist bei Häusern mit weniger Abstellmöglichkeiten anders. Raclettgerät, Küchenmaschine, Fondue, Plätzchenequipment und co., genauso wie langfristige Vorräte lagern im Keller.

Da wir beide recht groß sind haben wir eine Arbeitsflächenhöhe von 96cm. Und bei den Hängeschränken keine Faltlifttüren, die ja im Moment total im Trend sind .

Für alle Recherchekings & queens hier die Eckdaten: Wir haben uns für das Modell MIO entschieden. Schränke sind Magnolia Hochglanz und der Korpus mit Arbeitsfläche – Splinteiche Nachbildung.  Echte Bilder gibt es erst im März. Jetzt haben wir nur Katalogseiten und unseren Grundriss.

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Grundriss Küche
Grundriss Küche